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Querschnittsarbeitspaket „Intelligente Sensorik“

Das Querschnittsarbeitspaket „Intelligente Sensorik“ ist ein Teilbaustein der vom BMWi-geförderten Initiative „Autonomik für Industrie 4.0“, um den neuen individuellen als auch projektspezifischen Anforderungen der Industrie 4.0 im Hinblick auf intelligente Sensoren zu entsprechen. Obwohl Industrie 4.0 ein Metabegriff für die Weiterentwicklung der Produktions- und Wertschöpfungssysteme durch die Verknüpfung der realen und der digitalen Welt ist, leiten sich durch die damit assoziierte Verknüpfung von selbststeuernden Cyber-Physischen Systemen (CPS) mit integrierten eingebetteten Systemen reale Fragestellungen für die Weiterentwicklung der klassischen Sensorik im Hinblick auf intelligente Sensorik ab. Daher werden innerhalb der Bearbeitung des Querschnittsarbeitspaketes repräsentative Anwendungsszenarien identifiziert und davon abgeleitet intelligente Sensoren für die Industrie 4.0 charakterisiert sowie (weiter)entwickelt.

Als Arbeitshypothese wird dabei von der nachfolgenden Definition von intelligenter Sensorik ausgegangen: „Ein intelligenter Sensor besteht zusätzlich zu den Einrichtungen zur Erfassung und elektrischen Interpretation der Messgröße noch aus leistungsfähigen Kommunikationsschnittstellen mit einer semantischen Beschreibung der Messdaten, integrierten Grundfunktionen zur Gewährleistung eines zuverlässigen, autonomen Verhaltens und der Möglichkeit Funktionen für verschiedenartige Applikationen direkt auf dem Sensor zu integrieren. Durch eine eindeutige Identifikation im Kommunikationsnetz ist der intelligente Sensor mit dem Internet der Dienste verbunden, um dem Anwender und den Sensorhersteller zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort mit Mehrwertdiensten zu versorgen.“

Um den damit assoziierten konzeptionellen und technischen Aspekten gerecht zu werden, wurde das Projekt „SMART FACE“ vom Projektträger DLR mit der Durchführung des Querschnittsarbeitspaketes „Intelligente Sensorik“ beauftragt. Das bearbeitende Konsortium setzt sich dabei aus der SICK AG, dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik in Dortmund und der Technischen Universität Dortmund, Informatik 7 (Lehrstuhl für Graphische Systeme) zusammen. Trotz der Einbettung des Querschnittsarbeitspaketes in das Autonomik-Teilprojekt „SMART FACE“ liegt die Intention explizit in einer übergeordneten Betrachtung von allen 14 geförderten Projekten des Förderprogramms.

Kontaktinformationen des QAP-Projektteams:

  • Dr. Kay Fürstenberg, SICK AG, kay.fuerstenberg@sick.de
  • Christian Prasse, Christopher Kirsch, Fraunhofer IML, christian.prasse|christopher.kirsch@iml.fraunhofer.de
  • Dr. Frank Weichert, TU Dortmund, frank.weichert@tu-dortmund.de

 

 

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